hinterfragend
aufklärend
richtungsweisend

 


 

Stellungnahme der BisS zu den Sturmfluten und dem Buhnenbau

Die wiederkehrenden Sturmfluten, wie jetzt Anfang des Jahres, dürften auch dem letzten Verfechter der nutzlosenTestbuhnen den Wind aus den Segeln genommen haben.
Ob Holzbuhnen oder Steinbuhnen, dazu war seit langem eineArt „Glaubenskrieg“ entbrannt.
Immer wieder gab es diverse Meinungen und Standpunkte zu lesen und zu hören.

Dann der Paukenschlag.
Nach den Sturmfluten „Benjamin“ und „Zeetje“ verkündet O. Eggers am 7.1.2019 in der HP - resultierend aus einem falsch verstandenen Resultat! - man habe mit den Testbuhnen die Lösung in allen Strandbereichen gefunden.
Aber es war lediglich nur eine Illusion und prompt wurde ihm erklärt, er habe Äpfel mit Birnen verglichen.
Der Buhnenbau 2016 für rund 1,2 Millionen Euro inklusive Unmengen an Sandaufspülungen
war mit einem auf 5 Jahre ausgelegten Monitoring von der Stadtvertretung mehrheitlich beschlossen worden.
Schon nach kürzester Zeit zeigte sich, dass man von der ursprünglichen Auslegung, einmal im Jahr zu kontrollieren,abweichen musste.
Es kam zu einer Art „Dauermonitoring“ denn es wurde erforderlich, ständig hier und da  zu korrigieren. Dabei scheute man sich nicht, dies als Erfolg zu verkaufen.
Kritiker bezweifelten von Anfang an die Kompetenz der ausführenden Organe und äußerten ihre Bedenken.

Denen hielt man aus den Reihen von CDU, SPD und BfHvehement entgegen, die ganze Sache läge in den Händen eines kompetenten Fachbüros bzw. eines studierten Fachmanns undsei wissenschaftlich begleitet.
Im Wissen, dass zu den Aufgaben des städtischen Bauamts der Küstenschutz gehört und man dort über studiertes Fach- und Sachwissen verfügt, gab es den Antrag, das Bauamt ab sofortin die Planungen einzubeziehen.
Ende September wurde mit 19 Jastimmen und 7 Gegenstimmen der Beschluss gefasst, die HVB gemeinsam mit dem städtischen Bauamt zu beauftragen, ein weiterführendes Konzept zur Strandsicherung durch Holzbuhnen zu entwickeln.
Fakt aber ist, die HVB hat den Beschluss ignoriert und das Bauamt in der Sache kaltgestellt.


Nun forderten die Naturgewalten erneut ihren Tribut.
Zumal, weil die Ostküste Schleswig-Holsteins eine Ausgleichsküste ist, gehören Abbrüche einfach dazu.
Sogar aus dem Ministerium meldet man sich zu Wort und fordert nun für die Küstenschutzmaßnahmen eine dauerhafte und nachhaltige Lösung, um sich gegen Sandabspülungen und Steilabbrüche zu schützen.
Spätestens jetzt ist die CDU, deren Vertreterin Frau Kowoll im September 2018 noch vollmündig verkündet hatte, die CDU möchte nicht noch einmal Geld in die Hand nehmen, um auf dem Steinwarder Sand aufzuschütten, von der Realität überrollt worden.
Auch für die HVB und deren Aufsichtsrat dürfte nun klar sein,dass die ganze Aktion mit den Holzbuhnen wohl eher für die Katz war.
Jetzt heißt die Parole „Sand muss her“, so ist der Strand nicht zumutbar, so können wir ihn den Gästen nicht anbieten. Und Tatsächlich, es ist höchste Zeit, die ständige Kaffeesatzleserei mit den Holzbuhnen zu beenden.
Schluss mit dem Szenario, mit dem im wahrsten Sinne des Wortes nur viel Geld in den Sand gesetzt worden ist.

Von einer Fachfirma und diesmal mit entsprechendemwissenschaftlichem Renommee, müsste mit einem Strömungsgutachten begonnen werden, das dann die Basis für alle weiteren sinnvollen Maßnahmen sein sollte.


Hartmut Krämer, Forum-BisS


Leserbrief an die "Heiligenhafener Post" am 22. Januar 2019

Was, sowohl in der lokalen als auch in der überregionalen Presse zigfach präsentiert, mit dem Bau einer Therme angefangen hat, ist von den Protagonisten mittlerweile auf den Bau eines Schwimmbads reduziert worden.
Standort soll die so genannte Potentialfläche auf dem Steinwarder sein. Ausgehend von einer Machbarkeitsstudie würde einem entstehenden Hotel ein Schwimmbad  angeschlossen sein, das öffentlich genutzt werden kann.
Dem stünden laut Fragebogenaktion 62 % der Bevölkerung positiv gegenüberstehen, was von Herrn Wohnrade als vorhandene Sehnsucht nach einem Schwimmbad suggeriert wird.
Allerdings steht dies im krassen Widerspruch zur Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger zu einer weiteren Bebauung des Steinwarders.
Diese sprechen sich mit großer Mehrheit für den Erhalt der dortigen Natur aus.
Vom städtisch nicht zu finanzierenden Schwimmbad und vom Erhalt der Natur, ist auch mehrheitlich in den Kommunalwahlprogrammen der Parteien zu lesen.
Bei der HVB scheut man sich nicht, in diesem Zusammenhang und wissend um die enorme Verschuldung der Stadt, von einer „historischen Chance“ zu sprechen, um Kindern und Jugendlichen eine Schwimmausbildung zu ermöglichen.
Da wird eine Kampagne für ein Objekt inszeniert, das die Stadt Millionen  kostet und zusätzlich jährlich mehrere Hunderttausend Euro Unterhaltungskosten verschlingt.
Warum wohl den Menschen in Heiligenhafen ein Schwimmbad schmackhaft machen, das durch die Stadt selbst weder zu finanzieren noch zu unterhalten ist?
Eine Augenwischerei mit dem Ziel, dem Ganzjahrestourismus dienlich zu sein.
Nicht zuletzt unter dem Aspekt des extremen Schuldenbergs hat Forum-BisS gerade in Bezug auf das Kinder Schwimmen lernen sollen, bereits im Wahlprogramm angeregt, alternativ über finanzierbare Transport- und Beteiligungsvarianten mit umliegenden Bädern nachzudenken.
Wir vom Forum-BisS sind die Sache angegangen.
Bereits begonnen wurde das Anfängerschwimmen für das Abzeichen Seepferdchen mit 15 Viertklässlern noch im Aktiv-Hus und wird jetzt ab 10. Februar im „Fehmare“ seine Fortsetzung finden.
Die Bürgermeister von Heiligenhafen, Großenbrode, Fehmarn und dessen Touristikchef, sowie der Kinderschutzbund und die TSS-Schulleitung haben gemeinsam beschlossen, eine Fahrgemeinschaft zu bilden, damit Kinder im „Fehmare“ schwimmen lernen. Dort kann auch eine Ausbildung bis zu Schwimmabzeichen „Bronze“ durchgeführt werden.
Ein amerikanischer Schulbus wird die Kinder unter Aufsicht ehrenamtlicher Helfer und  Mitarbeitern des Kinderschutzbundes transportieren. Aktuell liegen für die Klassen 3 und 4 nach entsprechender Abfrage aus Heiligenhafen 35 und aus Großenbrode 8 Anmeldungen vor.

Hartmut Krämer
Heiligenhafen, Pamirweg 4


Stadtvertretersitzung am 13.12.2018
Stellungnahme Fraktion Forum-BisS

 



../bilder/design/group-464644_640.jpgWieder einmal wurden von CDU, SPD und BfH in Manier eines Zentralrats politische Kontrahenten und die Bürgerschaft vor vollendete Tatsachen gestellt.
Der Posten des Stadtmanagements wird quasi im Handstreich eliminiert.
Dabei scheut man sich in der Argumentation nicht, die Stadtverwaltung zu demütigen.
Fadenscheinig und an der Realität vorbei müssen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs dafür herhalten, dass nun die Leitung der HVB übertragen wird.
Unter der Bewertung durch Kubus und der sowieso schon erschreckenden Schuldenbilanz des Unternehmens HVB, ein geradezu irrsinniges Unterfangen, das durchaus schwerwiegende Folgen haben könnte.
Gegenargumente verbunden mit dem Hinweis auf erhebliche Mehrkosten für den städtischen Haushalt wollten die Entscheidungsträger nicht zur Kenntnis nehmen.
Aber, die auf viele Jahre defizitären Stadtwerke, deren Aktivitäten einzig und allein durch die HVB erfolgen, sollen bei der Stadt verbleiben.
Irgendwie kommt einem da Absurdistan in den Sinn.

Wir vom Forum-BisS geben an dieser Stelle unser Statement aus der Einwohnerfragestunde wie folgt zur Kenntnis:

Den Fraktionsvorsitzenden, der Bürgervorsteherin, der HVB und der Presse sind seit Oktober 3 bis 4 offene Briefe des PSH (politischer Stammtisch Heiligenhafen) bekannt.
PSH, die Bilanzen lesen und bewerten kann, belegt aus den veröffentlichten HVB-eigenen
Zahlenwerken eine erschreckende jährliche Minusbilanz sowie eine perspektivische
Verschuldung von rund 40 Millionen Euro, mit steigender Tendenz.
Jetzt wollen CDU, SPD und BfH die Schuldenspirale beschleunigen und den Bauhof unter eine Leitung stellen, die kaum den Beweis ihrer Befähigung erbracht hat.
Bleibt neben den unvermeidlichen Mehrkosten, allein die MWSt. vorab die Frage, ob das so überhaupt möglich ist. Aktuell verdeutlichen die Planungen um den Museumshafen das Problem Bauhof.
Erinnert sei an die exorbitanten Mehrkosten bei der Elefantenbrücke,
die Probleme bis auf den heutigen Tag mit dem Wohnmobilplatz, die Sandverwehungen im Yachthafen, Baggerarbeiten in der Ostsee, um nur einiges zu nennen.
Der Bauhof braucht eine neue Leitung.
Es muss eine Vernunftentscheidung auf Augenhöhe her. Für uns Bürger bedeutet Demokratie Sichtbarmachen von Entscheidungsprozessen.
Frage an die SV: „ Wollen Sie Schulden mit Schulden heilen“?

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